Burnout-Job Mutter


Burnout-Job Mutter

Text erschienen im Magazin Annabelle Juni 2021


VON GUDRUN SACHSE


Jeder Tag mit Kindern ist eine mit Knallkörpern gefüllte Wundertüte. Charaktere prallen aufeinander, Probleme müssen schnell gelöst werden und ganz gleich wie Mutter sich verbiegt, das einzige worauf sie sich in der Schweiz verlassen kann, ist fehlende Wertschätzung und eine totale Erschöpfung. Es ist kein Geheimnis, dass Mutter zu werden das Leben neu ausrichtet: gesundheitlich, gesellschaftlich, finanziell. Es beginnt mit einem Mutterschaftsurlaub, der nicht nur kein Urlaub, sondern auch noch viel zu kurz ist. Und endet bei der Lücke in der AHV. Dazwischen jonglieren Mütter und Väter laut Ratgebern mit kleinen Tyrannen und Pubertieren und geben dafür Unsummen aus. Verstehen können wir den Nachwuchs auch nicht mehr: verlief die Kindheit unserer Grosseltern und Urgrosseltern weitgehend identisch, haben wir in vielen Bereichen kaum eine Ahnung davon, wie unsere Kinder die Welt erleben. Smartphones, Ego Shooter, Social Media – alles neu. Influencer ersetzten Freundschaften und Megakonzerne entern die Stammhirne der Kinder, die vor den Tablets zu Zombies mutieren. Das hat sich herumgesprochen. Weshalb sich dem Aussetzen, fragt sich da manch eine Frau. Hat man sich trotz all dem doch zu einem Kind durchgerungen, besteht noch die Gefahr des nachträglichen Bedauerns. «Regretting Motherhood» - nennt sich das Phänomen auf Englisch, mit dem die Soziologin Orna Donath einen Buschbrand in den Medien und Foren auslöste. Überhaupt wird viel diskutiert, was die Rolle der Mutter, die Aufgabe der Frau, der Wunsch nach Kindern oder die Organisation der Familie betrifft. Meist diskutieren alle in ihrer Blase, um das eigene Weltbild bestätigt zu bekommen. Ob streng konservativ oder weltoffen, die Forderungen sind so unterschiedlich wie die Klassen auf der Titanic. An Stammesdenken ist nichts auszusetzen, dient tribales Denken immer auch als Katalysator einer Gesellschaft. Doch wenn eingeschränktes Denken einen Dialog verhindert, ist die Demokratie in Not und mit ihr die Chance auf eine Neuausrichtung der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist wie ein tonnenschwerer Tanker auf hoher See. An Bord eine verkrustete Truppe, die sich an die Steuer klammern, obwohl die Strömung längst einen Kurswechsel einfordert.

Heute soll eine Mutter schaffen, was nie ein Vater geschafft hat. Ansehnlicher Job, ansehnlicher Körper, netter Haushalt mit noch netteren Kindern. Das Gute daran. Wir wissen mittlerweile, dass das nicht zu schaffen ist und dürfen es aussprechen. Überforderte Mütter gab es immer schon. Auch Mütter, die das Muttersein bereut haben. Nur wählten die, statt sich zu beklagen einen anderen Weg, ertränkten das Kind und sich gleich mit. Ein Kind hat keinen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Höchstens als günstige Arbeitskraft oder als manipulierbarer Konsument, das entscheidet die Gnade des Geburtsortes. Dem Kind geht es damit wie seiner Mutter. Dafür hat das Patriarchat gesorgt, eine aus evolutionärer Perspektive kulturelle Verirrung, sagt der Anthropolge Carel van Schaik. In seinem Buch «die Wahrheit über Eva» hat er sich dem Thema angenommen. 99 Prozent der Geschichte des Homo sapiens dagegen war das Geschlechterverhältnis relativ ausgeglichen, erklärt er. Starke Frauen und die egalitäre Kooperation der Geschlechter sind das Erfolgsgeheimnis unserer Spezies. Mann und Frau werkten im Team. Er in der Nahrungsnische Grosswild und Honig, sie bei der Beschaffung der sicheren Werte. Abends wurde geteilt, «als Lebensversicherung», sagt van Schaik – aber auch um seinen einen guten Ruf nicht zu verlieren, damit man verletzt nicht liegengelassen, sondern mit in die Höhle mitgeschleppt wurde. Das Bild des grunzenden Neandertalers, der seine Frau keulenschwingend an den Haaren in die Höhle zerrt, mag unterhaltsam sein, dennoch ist es falsch. Der Mann war kein Unhold, im Gegenteil. Nicht nur Frauen, auch Väter engagierten sich innerhalb der Kleingruppen bei der Aufzucht ihrer Kinder. Erst mit der Sesshaftigkeit gerieten unsere Vorfahren auf Abwege. In aller Kürze: Mit der Landwirtschaft stieg die Geburtsrate. Männer beginnen ihr Land, ihre Familie zu verteidigen. Privatbesitz führte zu arm und reich – und zum weissen Mann als Herrscher, der einzig seine Interessen verfolgte. Die Frau sitzt nun daheim, umgeben von einem System, in dem die Männer die Regeln aufstellten. Unterstützt durch die Errungenschaft der Schrift, die deren Regeln «in Stein meisselt», sagt Schaik und Religionen, die den Regeln den göttlichen Segen geben. Heute meisseln Frauen Sätze wie «me too» in Stein und Gottes Segen ist nur noch Patina. Das sickert aber erst langsam durch. Nicht nur Männern, auch bei Frauen.

Meine Kinder waren plötzlich 8 und 10. Es ging so schnell, wie alle Omas und Opas prophezeit haben. Mir kamen die Jahre mitunter endlos vor. Morgens im Büro hatte ich bereits fünf Stunden Arbeit hinter mir, wenn die anderen an der Kaffeemaschine standen – strahlend, witzig, den Kopf voll grossartiger Ideen. Die totale Erschöpfung überspielen, vertuschen, so tun als wäre alles ganz normal. Gefühlt lag jeder Tag eins der Kinder auf dem Fussgängerstreifen und blockierte den Verkehr. Der Versuch konsequent zu sein, hat dabei einzig mein Leben erschwert, wenn uns die Security nach einem Wutausbruch des Jüngsten aus dem Warenhaus eskortierte, die Blicke der anderen Kunden wie Feuerpeitschen auf meiner Seele. Frau soll schaffen, was nie ein Mann geschafft hat. Kinder und Job, Haushalt und Management mehrerer Leben vereinen.

Das gehe prima, loben sich Frauen in Führungspositionen gegenseitig in Magazinen. Karriere mit Kindern funktioniere, wenn nur der Arbeitgeber mitspiele – und natürlich spielt er bei ihnen mit. Was sie im Interview nicht sagen, dass sie bereits die dritte Nanny am Start haben, die morgens ihre Kinder weckt und für die Schule bereit macht. Dass ihr Mann nicht damit leben kann, dass sie mehr verdient als er, dass sie sich nun getrennt haben. Jeder eine Wohnung. Jeder eine Nanny. Jeder glücklich, weil keiner sich mehr ausgenutzt fühlt, jeder dieselben Pflichten hat und: alle 14 Tage ein freies Wochenende zur Erholung. Keine Kinder. Sex mit einem Geliebten. Ich gebe zu, dass ich vor Neid fast geplatzt bin, als mir eine Bekannte aus ihrem Leben erzählte. Neid, weil sie es einfach durchgezogen hat. Den Mann rausgesetzt, die Kinder fremdbetreut. Und: alle leben sie noch. Dass die Kinder anfangs oft vor den falschen Türen standen, gehört dazu. Da darf Mutter nicht einknicken und weich werden. Nicht wie ich. Die auch nie geschafft hätte, was eine andere Bekannte tat, damit sie wieder rasch zur Arbeit konnte: die liess für ihr drittes Kind einen «Cry-it-out» - Profi einziehen, damit das Kind nach der Geburt sofort durchzuschlafen lernt. Ein Au-Pair wohnt zudem im Untergeschoss des Hauses in einem nett eingerichteten, allerdings fensterlosen Zimmer. Bei so viel fremder Hilfe geht das auch mit dem Fulltime-Job für beide Elternpaare. Und das Gute daran. Bei zwei Top-Gehältern klappt es auch mit der Privatschule während der Pubertät.

Diese Modelle funktionieren nur in den oberen Einkommensklassen. Dort wo Kind und Karriere zusammenspielen. Also nicht im Journalismus. Doch auch ich habe es versucht. Weil es kein besseres Gefühl gibt, als eine vertrauenswürdige Bezugsperson, die morgens um sieben Uhr kommt, wenn Frau mit offenem Mantel aus dem Haus hetzt. Bei mir hiess sie Frau Hürlimann. Eine kompetente Bauersfrau aus der Region und der Ersatz für ein ganzes Dorf. Doch wenn der Verdienst gleich wieder für die Betreuung drauf geht, ist es auch die Freiheit im Büro nicht mehr wert. Denn bei der Arbeit gelten andere Regeln als daheim. Hier kann das Hirn auch mal runterfahren. Jeder, der Kinder hat, kennt den Satz: ich bin im Büro, um mich zu erholen. Ohne Frau Hürlimann wäre das nicht gegangen. Denn ein Kind wird krank. Oder der Zug fährt ein, während das Kind sich zu Hause noch die Schuhe zubindet. Um 12 Uhr ist die Schule aus. Um 14 Uhr fängt sie wieder an. Dann Hausaufgaben. Öffentliche Tagesschulen gibt es in Zug eine. Einen Platz am Mittagstisch zu bekommen, ist Glück kein Garant. Doch dann wurde Frau Hürlimann selbst Grossmutter und gleich mehrfach. Und deren Schwiegertöchter haben ihre Mütter und Schwiegermütter fest eingeplant. Ohne all die Omas im gratis Care-Einsatz wäre die Schweiz vermutlich längst ausgestorben. Die Nicht-Oma und Nicht-Nanny Variante ist die Kita.

Meine Bekannte Anna ist seit vielen Jahren Erzieherin in einer Vorschule. Anna ist eigentlich ein Engel. Endlos geduldig und mit einer Stimme aus Samt. Das bekommt keine Mutter zu Hause besser hin. Aber Anna ist nur zwei Tage pro Woche dort. Die meisten Kinder aber von fünf Tage von sieben Uhr früh bis abends um 19 Uhr. Das schwierigste sei es, sagte sie mir, nicht über die Eltern zu urteilen. Wenn die Kinder mit Fieber abgegeben werden – mit einer Hustensaft-Fahne wie ein Alkoholiker. Besonders schwierig sei es jetzt während Corona, wo der Körperkontakt zu den Kindern nochmal eingeschränkt wurde, obwohl der elementar sei. Es fehlt nicht nur an Krippenplätzen, es fehlt auch an Betreuern, an Bezugsperson, die nicht alle drei Monate den Arbeitgeber wechseln, weil der Job angesichts der Verantwortung beschämend entlöhnt wird. Ausserdem werden auch Erzieherinnen Mütter. Und was dann?

Maximal vier Kinder auf einen Betreuer, rät der grosse Jesper Juul. Meist ist es aber das Doppelte: acht Kinder. Aber nur in kleinen Gruppen können Erzieher auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen. Bloss keine kollektivistische Pädagogik, sagte schon Juul. Denn damit macht man die Eltern nervös und ängstlich. Wer will schon ein Kind, dass von der Norm abweicht. Die Grenzen des Normalseins werden immer enger und enger, sagte Juul in einem Interview. Wenn die Tagesmutter auf die Eltern zukommt und die Beobachtung mitteilt, dass das Kind nur aus einer Ecke allen zusieht, kommt schon der Gedanke auf, dass eine Therapie aufgesucht werden muss. Wenn Pädagogen etwas gut können, dann Merkblätter von Sozialdiensten verteilen. Doch die sind chronisch überfüllt. Die Wartezeit in der Kinderpsychiatrie beträgt im Kanton Zug sechs Wochen.

20 Jahre dauert es, bis sich das kindliche Hirn entwickelt hat. 20 Jahre, in denen wir als Eltern gefordert sind, die Wege zu bahnen – sachte, mit Feingefühl. Viele Jahre, in denen Frauen, die ihre Karriere verfolgen andere Frauen einstellen, die ihren eigenen Kindern Schlüssel um den Hals hängen, damit sie fremde Kinder betreuen können. Care-Kette nennen Migrations- und Genderwissenschaftlerinnen das Phänomen des Weiterreichens der drei grossen Cs: Caring, Cleaning und Cooking. Oft Migrantinnen aus ärmeren Ländern, die Familien in reicheren Ländern helfen, Kinder und Job zu vereinbaren und die Lücke zu füllen, die entstand, als es den besser ausgebildeten Frauen zu Hause zu eng wurde. Lästige Arbeiten werden übertragen – auf andere Frauen. Wie beim Domino. Nur nicht wie beim Domino-Spiel von gleich zu gleich, sondern von oben nach unten. Denn das «Dienstleistungsproletariat» stellen wieder – oft ausländische – Frauen: 88 Prozent der Putzkräfte. 93 Prozent der Fachleute Betreuung in Kitas. 80 Prozent der in der Altenpflege Tätigen. Alles Frauensache. Wie aber schaffen die das? Da geht es nicht um Kinder und Karriere. Es geht darum zu überleben, den Lebensstandard einigermassen halten zu können. Die meisten Frauen reduzieren nach der Geburt ihr Pensum: Zurzeit gehen 6 von 10 erwerbstätigen Frauen, aber nur 1,8 von 10 Männern, einer Teilzeitarbeit nach. Die Teilzeitarbeit ist somit ein typisches Merkmal der weiblichen Erwerbsarbeit. Einerseits bedeutet Teilzeitbeschäftigung häufig ungesicherte Arbeitsverhältnisse, schlechtere soziale Absicherungen (z.B. bei der Pensionskasse) sowie geringere Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierechancen. Ein Freund sagte mir kürzlich, er sei froh keine Frau zu sein. Seine Frau notabene, die ihm mit Trennung drohte, sollte er sich nicht mehr rum die Kinder kümmern. Horror seien diese Tage – unvorstellbar anstrengend. Aber eben auch unvorstellbar schön. Dass sehen heute viele Männer ein: Die ihre Kinder erleben und unterstützen wollen. Männer, die es entwürdigend empfinden, dass die Partnerin weniger verdient als ihr männlicher Kollege. Väter, die sich wünschten, sie könnten den Müttern einen Mental Load ersparen, diese nie endende, ermüdende Denk-Arbeit, die fast ausschliesslich in Mütter-Köpfen stattfindet. Denn kaum sind die Kinder auf der Welt, ist der Mann in hohem Pensum bei der Arbeit, sie hauptsächlich bei den Kindern. Kein Aussenstehender ahnt, woran es tagtäglich zu denken gilt. Allergien, Milchwärme, Klassenlager, Schuhgrösse, Zahnarzt. Fruchtbarer Boden für einen schiefen Haussegen, gefolgt von Mutters Burn-out. Denn ein Familienalltag ist nie zu Ende, die Arbeit immer vor Augen.

Der Anthropologe Carel von Schaik sagte es bereits: «Das gemeinsame Aufziehen der Kinder war das Erfolgsrezept unserer Spezies. Nicht nur Frauen, auch Väter engagierten sich für ihre Kinder.» Anders gesagt, sobald geboren und gestillt, können auch Väter übernehmen. Was Mütter können, können sie auch. Aber das muss in der Kommandozentrale des Tankers erst ankommen. In der Wirtschaft würde der Job daheim mit Kind und Haushalt ein solides monatliches Einkommen bringen. Nicht nur wegen der Herausforderung, auch wegen der Unzumutbarkeit: Zwei Stunden Türme bauen, das geht. Eine Stunde Einhorn spielen auch. Aber nach 15 Stunden mit quengelnden Kindern und dreckigen Töpfen, Wäschebergen und einer Deadline für einen Kostenvoranschlag, ist es nur verständlich, dass der erstbeste, der die Wohnung betritt die volle Ladung Frust kassiert. Es ist nur verständlich, dass man die eigenen Kinder nach drei Stunden Terror in die Tonne stopfen möchte. Allein das nicht zu tun, erfordert ein hohes Mass an Selbstbeherrschung. Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, mit seinem Kind stundenlang Türme zu bauen. Oder nach der Arbeit stundenlang Algebra zu erklären und Vokalen abzuhören – unterbrochen von Geschrei und Fluchtyraden. Mann wie Frau ist in der Einsamkeit der Wohnung mit seinem Kind überfordert – das hat mit dem Geschlecht rein gar nichts zu tun.

Doch anstatt uns ein helfendes Rudel zuzulegen, rudern wir digital in der Welt umher und setzen uns zusätzlich unter Druck, wenn wir Hochglanzleben folgen und mitbekommen, wie grossartig fremder Nachwuchs gedeiht, während unserer noch immer über die Klettverschlüsse stolpert. Dem Nachwuchs bloss keine Zeit geben, der Kampf um die Vorherrschaft wird bereits in der Vorschule geführt, gefolgt von einem Schulsystem, das den Eltern organisatorisch das Letzte abverlangt und Kindern in der Pubertät am Hirn vorbei geht. Die Wissenschaft hat es längst belegt: Hausaufgaben sind unnötig und nur ein Stressfaktor. Kein Teenagerhirn kommt um 8 Uhr in Gang. Wir wüssten, was wir bräuchen: Männer, die bei den Kindern bleiben dürfen. Frauen, die Mütter sein dürfen und dabei nicht verarmen. Frauen, die arbeiten gehen und dabei gerecht entlöhnt werden. Flexible Ganztagesschulen, flexible Arbeitgeber. Ideen, wie Mütter und Väter daheim nicht verkümmern. Ideen, wie Mütter und Väter ihre Kinder in den Mittelpunkt setzen und nicht am Mental Load zu Grunde gehen.

Bis der Tanker seine Richtung ändert, werden wir uns weiterhin selbst erfinden müssen, sei es mit Generationenübergreifenden Häusern, sei es mit Clanbildungen aus engen Freunden, mit Solidarität, statt Anfeindungen. Meine zehnjährige Tochter möchte Kinder «obwohl ich weiss, wie anstrengend die sind», sagte sie und schaut mich herausfordernd an. So anstrengend nun auch wieder nicht, antwortete ich. «Vor allem seid ihr das Beste in meine Leben». - «Ok, aber nicht mehr als drei, wegen der Karriere in Paris», sagt sie. Wie soll das denn neben dem Job klappen, frage ich. «Ich suche mir einen Mann, der die Kinder betreut. Einen Monat er, einen Monat ich.» - «So einen Mann wirst du bestimmt finden», sage ich und meine es ehrlich. Denn zum Glück befinden sich an Bord des Tankers auch Menschen mit Ideen und neuen Denkmustern, Menschen in Politik und Wirtschaft, die ihren Töchtern und Söhnen den Weg ebenen wollen, weil die Strömung unaufhaltsam ist.